Was siehst du? Kommt drauf an.

Von 28. September bis 17. Oktober präsentiert der Kärntner Künstler Hanzi Čertov seine Werke im ATRIO. Die Ausstellung befindet sich im 1. Obergeschoss Nähe Thalia und kann während der Center-Öffnungszeiten kostenlos besucht werden.

Hanzi Čertov, geboren 1960 in Sele/Zell, Österreich, wo er lebt und arbeitet. Schon im Jahre 1979 hat er sich der Malerei und Bildhauerei genähert. Um seine Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen besucht er Kurse bei France Gorše und Stanko Rapotec. Ab 1984 studierte er am Kunstinstitut in Graz, wo ihn Giselbert Hoke unterrichtete.

„Čertov ist nicht primär als Atelierkünstler mit einer langen Liste von Galerieausstellungen bekannt, sondern als jemand, der Kunst und Gestaltung in konkrete gesellschaftliche, historische und lokale Zusammenhänge stellt.
Sein wohl bedeutendstes künstlerisches Projekt ist das 2015 gemeinsam mit Valentin Oman realisierte Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Sele/Zell.“  (Quelle:Bergdörfer)

„Die Skulpturen von Johann Čertov, meist Frauen, sind keine figürlichen Abbilder, sondern vielmehr lineare, feingliedrige Skulpturen, die versuchen, den Menschen von der Moderne zu überzeugen. Seine Werke stellen damit die Fusion der Suche nach den essentiellen und vor allem linearen Grundlinien des Sichtbaren auf der einen Seite und der Suche nach der inneren Bedeutung der Materie auf der anderen Seite dar. Er ist interessiert an den essentiellen Elementen des Holzes sowie seiner eigenen künstlerischen Sprache. Wir dürfen uns nicht von der äußerlichen Einfachheit in die Irre führen lassen, sie ist vom Künstler bewusst so gewollt und Teil seiner künstlerischen Identität.“  (Jurij Paljk)